Wilkommen in der Faw Kirk PDF Print E-mail

 Einige Sehenswürdigkeiten

Oberhalb der Tür in der Vorhalle der Kirche gibt es einen Grundstein, der  König Malcolm Canmore als Gründer im Jahr 1057 nennt; obgleich interessant, ist dies fast sicher eine Fälschung des  19. Jahrhunderts. Im östlichen Gang befindet sich ein Zufluchtskreuz von ungefähr 1200 n.Chr. . In der Nähe gibt es einen Grabstein zum Gedenken an Alexander Livingston von Callendar, den Vormund der jungen Maria Stuart, und einen Gewölbeschlussstein aus der mittelalterlichen Kirche mit dem Wappen der Livingstons. Die Bildnisse von zwei anderen prominenten Livingstons und deren Ehefrauen stehen in den Gängen; sie sollen aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen und lagen früher unter dem alten Gemeindesaal südlich der Kirche.

In der Vorhalle sind Denkmäler für zwei ehemalige Pfarrer, John Brown Patterson (gest. 1835) und William Begg (gest. 1887). Zufällig wurden beide von  James Mossman aus Glasgow geschaffen; das erste war sein erster gro?er Auftrag als jumger Künstler und das zweite war sein letztes Werk bevor er sich zur Ruhe setzte. Das Kriegerdenkmal um die Tür wurde von J. G. Callander entworfen und ist aus „blaxter” Stein. Über der Tür stehen die Namen aller Pfarrer der Kirchengemeinde seit der Reformation. Die zwei gro?en Buntglasfenster aus dem Jahr 1897 wurden von Christopher Whall aus London geschaffen und werden als herrliche Beispiele seiner Kunst angesehen.

Drau?en im ehemaligen Friedhof sind die historischen Gräber von Sir John de Graeme und Sir John Stewart von Bonkhill, die in der Armee von Wallace bei der ersten Schlacht von Falkirk  im  Jahr 1298 fielen. Das im Jahr 1877 errichtete  Bute- Denkmal erinnert  auch an diese gro?e Schlacht. Die Munro- und Edmonstone-Gräber stammen von der Jacobitenschlacht im Jahr 1746. Der quadratische Turm ist von der mittelalterlichen Kirche erhalten geblieben und die Giebelspuren des früheren Chors sind leicht zu erkennen. Der von William Adam entworfene Glockenturm wurde während der 30er-Jahre des 18. Jahrhunderts errichtet. Heutzutage enthält er die dreizehn (gestimmten) Glocken, die der in Falkirk geborene Philanthrop Robert Dollar aus Kalifornien im Jahr 1926 stiftete. Am östlichen Ende der Kirche befindet sich das Zetlandgrab, die Grabstätte der Familie Dundas von West Kerse, Grangemouth. Der berühmte Sir Lawrence Dundas, der den Forth und Clyde Kanal bauen lie?, ist dort begraben. 

Wilkommen

Der Kirchgemeinderat und die Gemeinde hei?en Sie herzlich willkommen in dieser historischen Kirche. Hoffentlich fühlen Sie sich friedsam und zu Hause in diesem Gotteshaus. Hoffentlich wird seine lange und fortdauernde Geschichte Ihr Interesse und Ihre Fantasie anregen.

Unsere Geschichte beginnt mit der erstaunlichen keltischen Mission des sechsten Jahrhunderts, als St Modan nach Zentralschottland kam. Sie führt weiter durch die mittelalterliche katholische Kirche und die Reformation des 16. Jahrhunderts bis in unser gegenwärtiges ökumenisches Zeitalter. Innerhalb und in der Umgebung des gegenwärtigen, im Jahre 1811 erbauten Gebäudes sieht man Spuren der Geschichte von Schottland sowie von der Stadt und Gemeinde Falkirk. Diese Geschichte endet in keinem Museum, sondern in einer belebten Pfarrkirche, die durch lebendigen Gottesdienst und engagierten Dienst an der Gemeinde versucht, unser Erbe als Teil der weiterführenden Mission Jesu Christi zu entwickeln.

Die Kirche bietet Ihnen die Gelegenheit, zu besichtigen, sich zu erfreuen, Ruhe zu finden oder Andacht zu halten. In der „Faw Kirk” ist man eines der Kinder  Gottes, einer der lebendigen Steine, aus denen der lebendige Geist Gottes die gesprenkelte, vielfarbige Kirche von gestern, heute und morgen errichtet.

Es gibt seit mindestens 1200 Jahren eine christliche Kirche an dieser Stelle und die örtliche Überlieferung hat immer die früheste Gründung mit dem keltischen Heiligen  Modan aus dem 6. Jahrhundert in Verbindung gebracht. Irgendwann während der nächsten drei Jahrhunderte soll das Aussehen eines frühen Gebäudes ihm den Namen Egglesbreth, die gesprenkelte Kirche, gegeben haben. Dieser Name wurde als „Faw Kirk” ins Schottische übersetzt. Im 12.Jahrhundert ging die Kirche in die Hände der Augustiner-Chorherren der Abtei Holyrood über, in deren Besitz sie bis zur Reformation von 1560 blieb. Hundert Jahre zuvor war eine neue kreuzförmige Kirche erbaut worden. Im Zentrum war ein quadratischer Turm mit „hohen Bogen”, dessen Überreste noch immer beim Durchgang von der Vorhalle zu den seitlich gelegenen Räumen zu sehen sind.

 

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Mit Ausnahme von zwei kurzen Zeitspannen, in denen die Armeen von Cromwell und Bonnie Prince Charlie es besetzten,  diente das Gebäude an dieser Stelle als Pfarrkirche und geistliches Zentrum eines riesigen, mehr als 16km x 10km großen Gebiets.

In den 30er-Jahren des 18. Jahrhunderts wurde der achteckige Glockenturm von  William Adam, dem Vater des berühmten Robert, auf den existierenden  Turm aufgesetzt. Beide wurden erhalten, als das gegenwärtige, vom Architekten James Gillespie Graham entworfene Gebäude im Jahr 1811 erbaut wurde. Der südliche von Sir Robert Rowand Anderson entworfene Erweiterungsbau wurde im Jahr 1892 hinzugefügt. Er schlie?t den oberen Gemeindesaal ein und hilft, das ursprüngliche kreuzförmige Aussehen wiederherzustellen. In den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Friedhof  ausgeräumt und die alten Gebäude längs der High Street  wurden entfernt.

Seit der Vereinigung mit St Modan's Church im Jahr 1986 ist das Gebäude die Andachtsstätte der Kirchengemeinde von Falkirk Old and St Modan's Parish Church. Als man Mitte der 90er-Jahre westlich vom Gebäude einen neuen Gemeindesaal anbaute,  wurde er passenderweise „St Modan's Hall” genannt.

Die Pfeifen der ursprünglichen Orgel von 1892 sind erhalten. Während eines gro?en Sanierungsprojekts im Jahr 2009 wurde die Orgel selbst durch eine dreimanualige elektronische ‚High-tech’-Orgel der Allen Organ Company und die Kirchenbänke durch bequemere Polsterstühle ersetzt. Dadurch ist der Raum nun besser geeignet für modernen Gottesdienst und für musikalische und andere Veranstaltungen der Kirchen- und Stadtgemeinde.